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Besuch bei FIEGE:

(rk) Die meisten Uedesheimerinnen und Uedesheimer fahren häufig durch das benachbarte Gewerbegebiet westlich der B 9, auf dem Weg zur Arbeit oder zur S-Bahnstation oder in andere Neusser Stadteile. Was aber verbirgt sich hinter den Zäunen und Fassaden, wer arbeitet dort für wen? Eine Betriebsbesichtigung, wie sie der Heimatverein Schönes Uedesheim jährlich seinen Mitgliedern anbietet, informiert über die Firmen, die dort ansässig sind und unsere Wirtschaft am Laufen halten. Dazu zählt in jedem Fall das Logistik-Unternehmen FIEGE in der Sudermannstraße. Etwa 130 Mitarbeiter organisieren dort die Verpackung und den Versand in der Hauptsache von Küchen- und Haushaltsgeräten namhafter deutscher Hersteller.

Die Mitglieder des Heimatvereins beim Logistik-Unternehmen FIEGE. Foto: Volker Göbel

Was 1873 als kleines Fuhrunternehmen von Joseph Fiege gegründet wurde, ist heute ein internationaler Logistiker mit weltweit 136 Standorten und 22 000 Mitarbeitern. Projektassistentin Lisa Schneider und Teamleiter Produktionssteuerung Sven Schneider informierten die Mitglieder des Heimatvereins detailliert und führten sie durch die fast 14 Meter hohen Lagerhallen. Täglich werden dort ca. 40 LKW-Ladungen umgeschlagen. Beim Rundgang erklärten sie den beeindruckten Besuchern, wo Automatisierung und digitale Systeme Sinn machen und wo „Handarbeit“ kaum zu ersetzen ist. Seit Jahren seien strategische Logistik-Dienstleister auf dem Vormarsch, weil sie neue Vertriebskanäle öffneten und die Kundenbelieferung optimieren. Fiege ist seit 2008 im Uedesheimer Gewerbegebiet ansässig. Im vergangenen Jahr hatte der Heimatverein die Kräuterfarm Herrmann besucht.

Mit viel Kreativität, Gemeinschaftssinn und Engagement hat der Stadtteil Neuss-Uedesheim ein ganz besonderes Symbol geschaffen: ein großes, bunt gestaltetes Stadtteilherz, das in der vergangenen Woche auf der Landesgartenschau zusammen mit 16 weiteren Stadtteilherzen präsentiert wurde.

Organisiert wurde die Aktion für Uedesheim durch den Schönes Uedesheim – Heimatverein.

Bild 1: Die Organisatoren aus Uedesheim, das Ehepaar Göbel und der Bürgermeister Reiner Breuer. Foto: Dietmar Steinhaus

An der Gestaltung dieses Herzens waren zahlreiche lokale Akteure beteiligt. Die Kinder des evangelischen und des katholischen Kindergartens brachten mit Farben und fantasievollen Motiven ihre ganz eigene Sicht auf ihren Stadtteil ein. Auch die Grundschule St. Martinus leistete einen wichtigen Beitrag: Mit viel Begeisterung gestalteten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Elemente, die das Herz zu einem lebendigen Ausdruck der Gemeinschaft machen.

Bild 2: Die von den Kindern gestalteter Herzseite. Foto: Volker Göbel

Eine besondere Rolle spielte der Graffiti-Künstler Oldhaus. In seinem markanten Stil griff er zentrale Wahrzeichen des Stadtteils auf und integrierte sie in ein eindrucksvolles Gesamtbild: die beiden Kirchtürme, den römischen Wachtturm, die Fleher Brücke sowie den Rhein selbst. So entstand ein Kunstwerk, das die Identität von Neuss-Uedesheim auf einzigartige Weise widerspiegelt.

Auch bei der Aufstellung des Stadtteilherzens zeigte sich der starke Zusammenhalt im Ort: Rund 40 Kinder und Erwachsene aus Uedesheim nahmen gemeinsam an der Aktion auf der Landesgartenschau teil und trugen dazu bei, das Kunstwerk vor Ort zu präsentieren.Das Stadtteilherz steht nun als Symbol für Zusammenhalt, Vielfalt und die kreative Energie von Neues-Uedesheim – und zieht auf der Landesgartenschau für die nächsten 3 Wochen ganz bestimmt viele bewundernde Blicke auf sich!

der Heimatverein besichtigt am Donnerstag, den 7. Mai 2026 die Spedition FIEGE, Am Blankenwasser 22. Treffen ist um 10:30 Uhr am Eingang.

Die Spedition Fiege ist international eine der ganz Großen mit allein in Deutschland 71 Niederlassungen und der Zentrale in Greven. Insgesamt arbeiten weltweit 22.000 Mitarbeiter für FIEGE.
Da ist es sicherlich interessant, wie ein derartiger Konzern aufgebaut ist und die logistischen Herausforderungen unserer Zeit meistert.

Eine Anmeldung ist erwünscht an: mail@heimatverein-uedesheim.de . Sie dürfen jedoch auch spontan ohne Anmeldung dazustoßen! 

Traditionsgemäß veranstaltet der Heimatverein in Verbindung mit unserem Stadtverordneten Stefan Crefeld, den Schulkindern unserer St. Martinus-Grundschule und einer Gruppe der DLRG den diesjährigen R(h)einemachtag am Samstag, den 9. Mai 2026 ab 09:30 Uhr. Treffen ist wie immer am Dorfbrunnen. Alle Uedesheimerinnen und Uedesheimer sind zum Mitmachen herzlich eingeladen!

Das Richtfest für die neue Kita im Neubaugebiet Kreuzfeld wurde gefeiert. Der Start in dem neuen Gebäude ist für den Dezember 2026 vorgesehen. Siehe hierzu den _Artikel in der NGZ: https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/neuss-richtfest-fuer-kita-am-kreuzfeld-in-uedesheim-gefeiert_aid-144823153

Am Dienstag, dem 31. März 2025 findet der4 Uessemer Talk im Restaurant La Rotonda, Am Fuchsberg 2b ab 18:00 Uhr statt.

Diesmal werden das Ehepaar Körner-Göbel interviewt, welches seit Jahren die Aktion Uedesheim rettet Leben organisiert und betreibt. Sie veranstalten regelmäßig Kurse, was bei Herz-Kreislaufstillstand sofort zu machen ist. Außerdem haben sie die Anschaffung des Defibrillators im Sparkassenhäuschen veranlasst.

Da beide beruflich im Rettungswesen beschäftigt waren, können sie aus einem reichhaltigen Schatz an Begebenheiten erzählen. Der Eintritt ist frei und für jeden, auch Nichtmitglieder, offen!

Näheres zur Aktion „Uedesheim Rettet Leben“: https://www.uedesheim-rettet-leben.de/

(RK) Das diesjährige Aufstellen eines Weihnachtsbaumes auf dem Uedesheimer Dorfplatz war mit gleich drei Premieren verbunden. Premiere eins: Erstmalig wurde der Baum von der Freiwilligen Feuerwehr in einer speziellen Bodenhülse errichtet, für deren Einbau der Heimatverein Schönes Uedesheim sich lange eingesetzt hatte.

Premiere zwei: Vor Beginn des Baumschmückens durch die Schulkinder wurde eine Traktoren-Parade veranstaltet, 15 knatternde Landmaschinen – darunter zum Teil echte Oldtimer – zuckelten gemächlich über die Rheinfährstraße. Alle Gefährte waren mit Lichterketten aufwendig dekoriert.  Diese besondere Attraktion fand begeisterten Anklang unter den zahlreichen Zuschauern und sorgte für reichlich Gesprächsstoff bei Glühwein und Grillwürstchen. Sie staunten, wieviel funktionstüchtige Ackerschlepper sich noch in Uedesheimer Garagen befinden.

Premiere drei: Politische Prominenz hatte sich unauffällig unter die Gästeschar gemischt. Mit der in Uedesheim wohnhaften Ex-Mediatorin Katharina Reinhold samt Familie war erstmals die frisch gewählte Landrätin beim „Baum-Glühen“ mit von der Partie. Besonders angetan war sie von den moderaten Preisen, die der Heimatverein aufgerufen hatte: „Ein Glühwein für nur 2.50 Euro, da zahlt man auf Weihnachtsmärkten schon mal mehr als das Doppelte.“ Mag sein, das auch deswegen viele Besucher länger ausharrten.

Von links: Rotger Kindermann, Vorsitzender Heimatverein; Anika Seipelt, Leiterin Grundschule; Katharina Rheinhold, Landrätin; Stefan Crefeld, Vorsitzender Bezirksausschuss, Dominik Rottmann stellv. Vorsitzender Heimatverein.  Foto: Bernhard Steinhaus

Am Montag, den 1. Dezember 2025, um 18:30 Uhr im Feuerwehrhaus Uedesheim, Macherscheider Straße. Die Information der Stadt finden Sie hier:

https://www.neuss.de/presse/meldungen/2025/11/26/buergerversammlung-in-uedesheim

Unglaublich, aber wahr:

Jetzt kann die Adventszeit kommen: Der Weihnachtsbaum des Jahres 2025 kann in die Bodenhülse gesteckt werden, sodass der bisher notwendige hässliche Betonklotz entfällt.

Das „Weihnachtsbaum-Glühen“ mit der Schmückaktion und diesmal einem vorangehenden Lichterkorso mit Traktoren ist für den Samstag, den 29. November vorgesehen. Hierzu wird noch gesondert eingeladen.

im Bau und…

…fertig eingebaut

Foto: Volker Göbel

Jedes Jahr lädt der Heimatverein Schönes Uedesheim seine Mitglieder zu einer Betriebsbesichtigung ein. Das Aluminium-Walzwerk Speira war 2024 das Ziel; dieses Jahr wurde der Landwirtschaftsbetrieb Herrmann-Kräuter besucht. Seit 1946 ist dieser innovative Familienbetrieb im Neusser Süden ansässig, wird heute in 4. Generation geführt und ist ständig gewachsen. 28 verschiedene Kräuter, von Bärlauch bis Zitronenmelisse, werden hier produziert, in Kartonschalen, sog. Flowpacks oder als Bund-Ware abgepackt, danach an Groß- und Einzelhandel oder Gastronomie versendet. Allein 12 eigene LKWs und zahlreiche externe Logistiker sind für Herrmann-Kräuter europaweit unterwegs. Der Anbau erfolgt nicht nur auf 1.300 ha Freilandfläche im Neusser Rheinbogen, sondern auch in Partnerbetrieben u.a. in Italien, Spanien oder Kenia. Die Vereinsmitglieder erhielten bei dem Rundgang einen praxisnahen und unmittelbaren Einblick in die Produktion, die trotz Maschineneinsatz viel Handarbeit benötigt. Gepackt wird je nach Kundenanforderung an den 30 Packlinien auf zwei Etagen, wie Corinna Cantzler, zuständig für die Warenwirtschaft, betonte. Zum Abschluss der Führung gab es noch eine „spezielle Verkostung“. Die Teilnehmer ließen sich aromatische „Microgreens“ auf der Zunge zergehen. Dabei handelt es sich um junge, zarte Pflänzchen mit einer hohen Konzentration an Vitaminen und Mineralstoffen. Im effizienten Indoor-Farming-Verfahren sind sie ganzjährig verfügbar. „Superfood aus Neuss“ nennt Herrmann sein neuestes Produkt. „Kräuter sind die kleinen Helden der Küche“, lautet eine Gourmet-Weisheit. Von der Vielseitigkeit dieser „Helden“ konnten sich die Besucher aus dem benachbarten Uedesheim überzeugen.

Beim traditionellen R(h)einemachtag in Uedesheim räumten rund 200 fleißige Helfer ihr Dorf auf. Damit auch die Schule dabei sei konnte, war die beliebte Aktion wieder auf zwei Tage aufgeteilt.

Vorgezogen ging es bereits am Freitag mit dem starken Einsatz der gesamten St.-Martinus-Schule los. Ausgestattet mit Handschuhen, Greifzangen und großen Mülltüten (von der AWL gestellt) säuberten die Klassen der Grundschule mit den begleitenden Lehrpersonen und Elternteilen insbesondere die öffentlichen Spielflächen im Ort, sowie die Wege dorthin. Organisiert wurde der R(h)einemachtag des örtlichen Heimatvereins auch in diesem Jahr durch Stefan Crefeld. Eine Aufgabe, die der Stadtverordnete gerne wieder übernahm, da er vor 15 Jahren die Umweltaktion mit der CDU initiierte. Zum Abschluss wurden die gefüllten Müllsäcke und das Sperrgut im Schulhof gestapelt. Der Ratsherr lobte die Kinder als Vorbilder und bedankte sich für die starke Unterstützung durch die Schulleitung. Wichtig sei die klare Botschaft der gemeinsamen Aktion: „Abfall gehört immer in die Tonne, nie auf den Boden – und jeder ist für seinen Müll verantwortlich“. So landeten die Verpackungen der anschließenden Eis-Belohnungen auch mustergültig im Mülleimer.

Am frühen Samstag ging es mit vielen Freiwilligen jedes Alters tatkräftig weiter. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins, Rotger Kindermann, freute sich Crefeld wieder viele bekannte Gesichter, aber auch einige erstmalige Teilnehmer begrüßen zu können. Die größte Vereinsgruppe stellte erneut die von Lutz Seebert und Frank Reuter angeführte DLRG-Gruppe, die auch eine Wache in Uedesheim am Rhein betreibt. Mit dabei war auch der Uedesheimer Schützenkönig Georg Melchers.

Motiviert schwärmten die gut ausgerüsteten Helfer in kleineren Gruppen aus, um möglichst viele Ortsecken begehen zu können. Besonders standen dabei die öffentlichen Grünanlagen und das Rheinufer im Schwerpunkt. Neben dem achtlos entsorgten Restmüll wurden auch wieder Sperrgut sowie einige Kuriositäten gefunden. Besonders ärgerlich war die Vermüllung des Rheinufers. Offensichtlich hatte das schöne Wetter in den letzten Tagen wieder viele Besucher angelockt, die ihren Abfall oftmals an Ort und Stelle „vergessen“ hatten, wie etwa Einmal-Grills, Verpackungen und massenhaft Scherben sowie ein riesiges Packet mit rohem Hühnerfleisch. Deutlich sichtbar waren auch die zahlreich gebauten Feuerstellen, in denen teilweise noch die Glut dampfte. Dreist wurden hierfür ganze Bäume abgesägt und verfeuert. „Das überschreitet klar Grenzen“, betont Crefeld, der eine regelmäßigere Kontrolle fordert „Verstöße müssen direkt vor Ort geahndet werden, das wird verstanden.“

Gegen Mittag endete der R(h)einemachtag mit einem gemütlichen Beisammensein. Die zufriedenen Teilnehmer hatten wieder zahlreiche Kilometer gesäubert und viele Müllsäcke prall gefüllt, die anschließend durch Benni Arends mit dem Traktor abtransportiert wurden.